Fukushima heute – ein Reisebericht (Teil 3)

AKW Fukushima News

Luxusbeeren für den Wiederaufbau – die Erdbeerfarm GRA

Kôji Tomoto ist eigentlich die Hektik Tokyos gewohnt. Seit 1,5 Jahren aber baut er in Yamamoto, Miyagi, Edelerdbeeren an. Eine einzelne Beere kostet fast 10 Euro, sechs Stück knapp 40 Euro, und es gibt sie auch in ganzen Kisten. Durch und durch rot müssen sie sein, dabei aber süß und auf gar keinen Fall überreif. Schließlich legen japanische Kaufhauskunden wert auf Perfektion.

Edelerdbeeren Edelerdbeeren

Edelerdbeeren Edelerdbeeren

Yamamoto liegt kurz oberhalb der Grenze zu Fukushima. Das Gebiet blieb von dem Fallout verschont, jedoch nicht von dem Tsunami. Die Riesenwelle riss mehr als 100 Erdbeerhäuser mit sich, die Lebensgrundlage vieler Erdbeerbauern war zerstört. Da die Welle vom Meer kam, hinterließ sie versalzene Äcker. Mittlerweile sind mit Mühe viele Böden entsalzen und vielleicht die Hälfte der Bauern sind zurückgekehrt.

Tomoto ist einer von drei Geschäftsführern, Vorstandvorsitz ist Hiroki Iwasa, ein ehemaliger IT-Fachmann. Er kommt aus Yamamoto und…

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